Projekte und Arbeiten aus dem Bereich Möbel

Referenzen aus dem Bereich Möbel

Auf Nachfrage können weitere Informationen zu den Objekten bereitgestellt werden (kontakt@conservatio-ligni.de).

 
  • Podeste und Sockel für »Klinger 2020« – 2019 bis 2020

    Maßnahme
    In Vorbereitung der Ausstellung »Klinger 2020« mussten drei schwarz polierte Tische für das Ratssilber und die rötlich polierte, drehbar gelagerte Sockelscheibe der Salomé restauriert werden. Neben kleineren mechanischen Beschädigungen waren vor allem die polierten Oberflächen zerkratzt, abgerieben oder überstrichen, der historische Lack in großen Bereichen stark degradiert und vergilbt. Sie wurden nach Befund rekonstruiert. Die Laufrollen der Sockelscheibe mussten ersetzt werden.

    Podeste

    • Referenzbild Podeste für »Klinger 2020« 1
    • Referenzbild Podeste für »Klinger 2020« 2
    • Referenzbild Podeste für »Klinger 2020« 3
    • Referenzbild Podeste für »Klinger 2020« 4
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    Sockel

    • Referenzbild Sockel für »Klinger 2020« 1
    • Referenzbild Sockel für »Klinger 2020« 2
    • Referenzbild Sockel für »Klinger 2020« 3
    • Referenzbild Sockel für »Klinger 2020« 4
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  • Sekretär – 2016

    Maße
    Ca. 130 x 120 x 60 cm
    Eigentümer
    Privatbesitz
    Schaden

    Dem Möbel aus massivem, mit Ammoniakdämpfen dunkel gefärbtem Eichenholz fehlten die Füße, die Schubkästen klemmten, die gesamte Oberfläche zeigte sich aufgrund großzügiger Behandlung mit Leinölfirnis stumpf und klebrig.

    Maßnahme

    Ausbrüche am Bodenbrett und die Füße wurden ergänzt, die Laufeinrichtung der Schubkästen überarbeitet. Die klebrige Oberflächenbeschichtung konnte mit Lösemitteln abgenommen werden, abschließend erhielt der Sekretär einen Überzug aus einer Öl-Naturharz-Mischung.

    • Referenzbild Sekretär 1
    • Referenzbild Sekretär 2
    • Referenzbild Sekretär 3
    • Referenzbild Sekretär 4
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  • Daktyliothek – 2013

    Maße
    250 x 260 x 350 mm
    Provenienz
    Nicht eindeutig feststellbar, um 1800
    Maßnahme
    Das kleine Sammlungsmöbel beherbergt in seinen Schubkästen Abgüsse von Gemmen – mit filigranen Reliefs verzierten Edelsteinen. Unangemessene Klimaverhältnisse, Benutzung und diverse Überarbeitungen sorgten für stark klemmende Schubkästen und einen unansehnlichen Gesamtzustand des Kästchens. Im Zuge einer umfassenden Restaurierung wurden u.a. alle Oberflächen gereinigt, mehrere Kastenböden verleimt und ausgespänt sowie die schadhafte Papierausklebung und die Handhaben der Schubkästen ausgetauscht. Der fehlende obere Schubkasten konnte rekonstruiert werden.

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  • Möbelensemble – Schloss Rötha – 2012

    Provenienz
    Deutschland, ca. 1790 bis ca. 1900
    Maßnahme
    Aus dem 1969 gesprengten Schloss Rötha blieben verschiedene Ausstattungsgegenstände des Speisezimmers – darunter ein Möbelensemble – erhalten. Sechs Möbelstücke aus diesem Ensemble sollten für eine Ausstellung zum 200jährigen Jubiläum der Völkerschlacht in der Patronatsstube der Marienkirche Rötha vorbereitet und hinsichtlich ihres Alters untersucht werden. Mithilfe stratigrafischer und konstruktiver Untersuchungen konnten die Herstellungszeiträume und die Überarbeitungsphasen der verschiedenen Einzelteile eingegrenzt werden. Wenig später wurden diese Ergebnisse durch archivalische Belege bestätigt. Im Zuge der Maßnahme wurden alle Möbelstücke gereinigt und kleinere Schäden behoben.

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  • Kabinettschrank mit Blockintarsien, 15./16. und 19. Jahrhundert

    Maße
    785 x 504 x 324 mm
    Provenienz
    Oberitalien, aus verschiedenen älteren Teilen zusammengesetzte Fälschung, Korpus und Blockintarsien aus dem 15.–16. Jahrhundert, Zusammenbau zum heutigen Zustand im 19. Jahrhundert
    Eigentümer
    Kunstgewerbemuseum Berlin
    Schaden
    Konstruktionsdetails und weitere Untersuchungen entlarvten den Kabinettschrank schnell als eine in betrügerischer Absicht hergestellte Fälschung. Eine herunterklappbare Schreibklappe und die Füße fehlten wohl bereits beim Ankauf. Der Korpus wurde ursprünglich als Truhe verwendet, die heutige Rückwand ist jedoch nicht der ursprüngliche Boden, sondern stammt von einem anderen Objekt. Facheinteilung und Schubkästen bestehen aus Pappelholz in Zweitverwendung, die Beschläge erwiesen sich als buntes Sammelsurium, die Blockintarsien zeigen Unterschiede hinsichtlich des Musters, der Qualität und der Fertigungstechnik.
    Maßnahme
    Der umfassenden Dokumentation folgte die Konservierung, welche die Festigung von Rissen und gelösten Marketerien, die Kittung der durch Anobienfraß ausbruchsgefährdeten Stellen sowie eine Reinigung beinhaltete. Augenfällige Schadstellen erfuhren eine Retusche.

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  • Spielbrett, um 1800

    Maße
    390 x 390 x 90 mm
    Provenienz
    Deutschland, um 1800
    Eigentümer
    Privatbesitz
    Schaden
    Mit den Jahren erlitt das Spielbrett vor allem an den Ecken zahlreiche Beschädigungen. So gingen Teile des Furniers verloren, das übrige hatte sich bereits an vielen Stellen gelockert. Druckstellen, Kratzer, Abschürfungen und eine allgemeine Verschmutzung der Oberflächen luden wenig zum Spielen ein.
    Maßnahme
    Die Restaurierung umfasste die Festigung und Ergänzung der Furniere sowie eine sorgfältige Reinigung. Retusche und abschließende Oberflächenbehandlung waren nicht Bestandteil des Auftrags.
    • Referenzbild Spielbrett 1
    • Referenzbild Spielbrett 2
    • Referenzbild 
								Spielbrett 3

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  • Spiegelaufsatzschrank, ca. 1790

    Maße
    2238 x 919 x 560 mm
    Provenienz
    Deutschland, ca. 1790
    Eigentümer
    Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg
    Schaden
    Einst diente er zur Möblierung eines der Potsdamer Schlösser, doch nach etwa 200 Jahren war der Spiegelaufsatzschrank stark verschmutzt, es fehlten mehrere Füße und Profilleisten. Zudem fanden sich zahlreiche Furnierablösungen und -ausbrüche sowie Schäden an der Konstruktion. Die gesamte, vermutlich originale Oberfläche überzog ein fest aufliegender, weiß-grauer Schleier, die Beschläge wiesen Korrosion auf, das Gessomedaillon war mehrfach gebrochen.
    Maßnahme
    Die Restaurierung beinhaltete die Reinigung des gesamten Möbels, die Behebung der konstruktiven Schäden, die Festigung der losen Furniere sowie die Ergänzung der fehlenden Teile. Der Schleier konnte abgenommen und somit der Glanz des entstehungszeitlichen Lacks wiedergewonnen werden. Ein Kollege aus dem Bereich Wandmalerei konservierte das Medaillon.

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  • Bücherschrank, um 1850

    Maße
    2200 x 1400 x 560 mm
    Provenienz
    Nicht eindeutig festzustellen, um 1850
    Eigentümer
    Privatbesitz
    Schaden
    Ein unachtsam weggeworfenes Streichholz sorgte für einen Papierkorbbrand, welcher auf den Louis-Philippe-Bücherschrank aus Birke übergriff. Das Feuer konnte gelöscht werden, doch zog es die vordere Ecke des Möbels stark in Mitleidenschaft.
    Maßnahme
    Die verkohlten Partien wurden entfernt, in Birkenholz ergänzt und farbig angepasst. Im Zuge dieser Schadensbehebung erfolgten weitere kleinere Reparaturen und eine Reinigung des gesamten Möbelstücks.
    • Referenzbild Bücherschrank 1
    • Referenzbild 
								Bücherschrank 2
    • Referenzbild 
								Bücherschrank 3

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  • Kleiner Blumentisch, um 1900

    Maße
    560 x 260 x 260 mm
    Provenienz
    Nicht eindeutig festzustellen, um 1900
    Eigentümer
    Privatbesitz
    Schaden
    Durch Wassereinwirkung war die feinteilige Marketerie des Tischchens schwer beschädigt und zum großen Teil verloren.
    Maßnahme
    Das Ornament ließ sich anhand der verbliebenen Partien und der vom Eigentümer mit Ölfarbe vorgenommenen Ergänzungen nachvollziehen, was die Rekonstruktion der Intarsie in Palisander, Birnbaum, Ahorn und Perlmutt ermöglichte.
    • Referenzbild Blumentisch 1
    • Referenzbild Blumentisch 2
    • Referenzbild 
								Blumentisch 3

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